Methode

 
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 Psychodrama wird vom griechischen Wort Psyche – “Seele” und Drama – “Handlung, Vorgang” abgeleitet. Diese Methode wurde vom Arzt Jakob Levy Moreno (1890-1974) entwickelt.

Das Menschenbild des Psychodramas ist auf Begegnung ausgerichtet. Die Situation zwischenmenschlicher Kommunikation wird erfasst und einem tieferen szenischem Verstehen zugeführt.

„Wenn ich ein Kind anschaue, sehe ich „ja, ja, ja.“ Sie müssen das Jasagen nicht erst lernen. Geboren werden ist ja. Man sieht Spontaneität in seiner lebenden Gestalt.“
(Moreno 1995)

 

 

 

Leitbild

 

 

P1020403 Ich fühle mich in meiner Arbeit mit Menschen einem humanistischen Leitbild und dessen ethischen Vorstellungen verpflichtet,

 

das heißt für mich:

Wertschätzung und Respekt gegenüber allen Menschen.

Es ist mir ein großes Anliegen meine KlientInnen/PatientInnen bei der Verbesserung ihrer Lebensumstände zu begleiten, indem ich ihnen helfe ihre Selbstreflexionsfähigkeit und ihr

Selbstbewusstsein (im Sinne von sich mit allen Stärken und Schwächen bewusster zu sein) zu steigern.

Ich pflege meine Berufspflichten. Dabei sind Sorgfalt und Diskretion für mich , aus tiefer persönlicher Überzeugung und von Gesetzes wegen unerlässlich.

 

 

Verschwiegenheit und Diskretion

 

Ich bin als Psychotherapeut zur Verschwiegenheit über alle, in Ausübung meines Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet.

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Die Verschwiegenheitspflicht besteht allgemein, somit grundsätzlich uneingeschränkt gegenüber jedweder Person oder Einrichtung außerhalb der KlientInnen/PatientInnen  (§ 15 des Psychotherapiegesetzes).

Ich vertrete keine Religion oder religiöse Glaubensgemeinschaft und schließe gleichzeitig auch keine aus.

 Psychodrama, ist eine wissenschaftlich anerkannte und vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassene Psychotherapiemethode.

Psychodrama kommt aufgrund seiner Vielfalt und Handlungsorientiertheit in den unterschiedlichsten Formen und Settings zum Einsatz: In der Einzel-, Paar- und Gruppenpsychotherapie ebenso wie in der Supervision, im Coaching oder in der Organisationsberatung.

Spielerisch und lustvoll wird im Psychodrama die eigene Seele und ihre Motive erforscht, Situationen nachgespielt, neue Handlungsformen entwickelt... Ziel ist eine gelungene Begegnung mit sich selbst und anderen Menschen.

Das heißt, im Psychodrama kann zum Beispiel ein innerer Konflikt nicht nur im Gespräch thematisiert, sondern mithilfe zahlreicher psychodramatischer bzw. soziometrischer Techniken dargestellt und in Handlung umgesetzt werden. Es können sowohl zurückliegende, als auch bevorstehende Ereignisse bearbeitet werden.